Die größten Fehler bei Erklärvideos

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Aufgepasst – die neun häufigsten Fehler.

     Wie Sie die Produktion Ihres Erklärvideos richtig angehen.

Im YouTube-Zeitalter is der Einfluss von Erklärvideos nicht mehr wegzudenken. Tausendfach geklickt geben sie längst den Ton an: was dabei oft vergessen wird – auch Erklärvideos pushen Marken und ihre Persönlichkeiten. Google versprach dem Video-Marketing jüngst eine glorreiche Zukunft. Immer mehr Unternehmen setzen darum von Print und TV auf Video Content. Warum auch gut gemachte Erklärvideos jeden einzelnen Cent wert sind und wie man kreative Qualität auf einem Premiumlevel erreicht, erklären wir Ihnen jetzt direkt und sogar kostenlos.

Vielleicht haben Sie auch schon mal mit dem Gedanken gespielt ein Erklärvideo zu produzieren,denn die sind zur Zeit extrem auf dem Vormarsch. Und zwar aus einem guten, einfachen Grund: Erklärvideos sind ein hervorragendes Tool, um Bekanntheit, Verkaufszahlensowie den Umsatz eines Produktesdeutlich zu steigern oder ein beliebiges Thema sehr effizient zu kommunizieren.
Allerdings gelingt es vielen Erklärvideos nicht die gewünschte Wirkung zu entfalten.

Wenn dies der Fall ist, dann liegt es meistens nicht am Produkt oder Thema des Videos,sondern vielmehr an einem unausgereiften Script und/oder einer mangelhaften Umsetzung.
Wie es dazu kommt? Genau dies wollen wir Ihnen mit den 9 häufigsten Fehlern, die Unternehmen bei der Beauftragung und Produktion von Erklärvideos machen näher erörtern:

Die häufigsten Fehler:

1.  Sie wissen nicht was Sie wollen

Bevor Sie die Suche nach einer Videoagentur beginnen, sollten Sie sich erstmal Gedanken machen wie Sie sich den Look Ihres Erklärvideos vorstellen. Fragen Sie sich, ob sie einen einfachen, aber austauschbaren Legetrick-Stil oder aufwändigere Vektor-Animationen oder einen ganz anderen Stil bevorzugen. Schauen Sie sich auch Erklärvideos Ihrer Wettbewerber an, um herauszufinden welche Stilistiken diese bereits besetzen – wenn Sie sich nämlich für den falschen Animationsstil entscheiden sollten, wird Ihr Video nicht die gewünschte Wirkung erzielen.

2. Sie wissen nicht was der Zweck des Videos ist

Benötigen Sie das Erklärvideo für eine Messe, für den Social Media Auftritt oder wollen Sie es auf ihrer Webseite platzieren? Und welche Zielgruppe wollen sie mit dem Video erreichen? Dieses Wissen wird die Art und Weise des Scripts maßgeblich beeinflussen. Dementsprechend müssen Sie den Zweck ihres Videos im Voraus kennen genauso wie die Bedürfnisse ihrer Zuschauer.

3. Sie beauftragen die falsche Videoagentur

Sie sollten eine Videoagentur auswählen, die ein kreatives, vielfältiges und überzeugendes Portfolio hat.Schauen Sie sich genau an für wen die Agentur was, wie umgesetzt hat. Versuchen Sie dann herauszufinden, ob einer der Stile im Portfolio auch ihr Produkt/Thema repräsentieren könnte. Wenn der Stil nicht zu ihrem Video passtkann dies nicht nur dazu führen, dass der Erfolg des Erklärvideos ausbleibt, sondern auch das dies durch die verfälschte oder schwache Darstellung den Ruf ihres Produktes in Gefahr bringt.

4. Kein schriftliches Briefing

Auch wenn Sie eine professionellen Agentur für das Erklärvideo in Anspruch nehmen, sollten Sie im Vorfeld gut organisiert seinund ein schriftliches Briefing aufsetzen. Schließlich weiß niemand soviel und kümmert sich so intensiv um Ihr Thema/Produktwie Sie selbst. Nehmen Sie sich also die Zeit und schreiben Sie alle Gründe, die für den Erwerb ihres Produktes sprechen auf.Lesen Sie dieses Briefing im Anschluss erneut durch und reduzieren Sie es auf die essenziell wichtigsten Punkte.
Ausserdem sollte das Briefing Punkte wie die gewünschte Länge des Videos, eventuelle Sprachversionen sowie eine grobe Timingvorstellung enthalten. Wenn Sie eine präzises, logisches Briefing erstellen, ermöglicht dies der Videofirmagenau zu wissen was sie wollen und am Ende ein exakteres, viel besseres Ergebnis abzuliefern.

5. Ein zu formales Script

Der Ausdruck „Erklärvideo“ kann schnell irreführend sein. Denn der Zweck eines Videos ist es ja nicht nur zu erklären,sondern auch zu überzeugen. Sie müssen zuallererst einmal die Aufmerksamkeit des Publikums erlangen.Erst dann können sie beginnen ihr Produkt/Projekt zu beschreiben. Wenn ein Script jedoch von Anfang an zu formal oder technisch aufgebaut ist, kann die ungeteilte Aufmerksamkeit der Zuschauer niemals gewonnen werden. Schrecken Sie also nicht davor zurück Hilfe in Anspruch zu nehmen
und einen kreativen, spannenden Einstieg für Ihr Produkt. Finden Sie die Videoagentur, die die benötigten Fähigkeiten besitzt, um ein qualitativ hochwertiges Erklärvideo mit einer erfischenden Storyline zu erstellen.

6. Zu vage sein

Ihr Video sollte klar und deutlich aussagen was ihr Produkt ist und was es tut. Assoziieren Sie welche Fragen und Bedenkenihre Zuschauer haben könnten und stellen Sie sicher das eben diese in ihrem Video schlüssig beantwortet werden.

7. Zu viele Worte benutzen

Sie haben bestimmt viel zu sagen, aber die Zeit die ihnen zu verfügung steht um ihre Aussage zu kommunizieren istauf maximal zwei Minuten beschränkt. Der ideale Voice-over beträgt circa 150 Wörter pro Minute. Wenn sie diesen Richtwert einhalten wird dies dem Zuschauer ermöglichen ihr Script zu erfassen und der Sprecher wird natürlich klingen. Ein gutes, knappes Timing ist essentiell wichtig für den Erfolg eines Erklärvideos – vertrauen Sie auch hier den Profis Ihrer Agentur und lassen Sie Unnötiges weg!

8. Abstriche an der Qualität

Nehmen wir mal an es steht bald eine Messe oder ein wichtiges Meeting bei dem Sie das Video präsentieren wollen an,es ist jedoch noch nicht fertig, was sollten Sie tun? Sollten Sie das Video unfertig wie es ist zeigen? Die Antwort ist definitiv nein! Ein Video mit unzureichender Qualität ist schlimmer als kein Video.
Denken Sie daran, dass Sie nur eine einmalige Chance haben die Zuschauer mit ihrem Erklärvideo für sich zu gewinnen.Wenn das Video  unterdurchschnittlich oder unfertig aussieht wird sich dies auf jeden Fall
negativ auswirken. Also zeigen Sie besser nur das fertiggestellte Video oder gar keins!

9. Keine Handlungsaufforderung

Ihre Zuschauer werden nichts von sich aus tun – deshalb darf Ihr Video keinesfalls passiv enden.Es sollte am besten zum Schluss die Zuschauer offensiv davon überzeugen aktiv zu werden nachdem sie das Video gesehen haben

Fazit

Natürlich sind diese Fehler nur eine Auswahl dessen, was uns in unserer langjährigen Produktionspraxis unserer Erklärvideos immerwieder aufgefallen ist. Trotzdem hoffen wir somit eine kleinen Beitrag für bessere Videoproduktionen zu leisten – für wen und mit wem auch immer – viel Erfolg für Ihr Erklärvideo-Projekt!

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